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By Mathias Bröckers

1909 brachte eine internationale Opiumkommission das erste Globalisierungsgesetz auf den Weg, das Verbot von Drogen. Ein Jahrhundert später ist dieses Verbot nicht nur sozial- und gesundheitspolitisch gescheitert, sondern unterminiert durch seine Nebenwirkungen die Rechtsordnung und Gesellschaft in vielen Regionen der Welt: Drogengeld ist die Hauptfinanzquelle des internationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität. Die Kosten des Verbots übertreffen bei Weitem die gesellschaftlichen Schäden des Drogenkonsums. Nur ein Ende der Prohibition und die konsequente Legalisierung aller Drogen können diese Spirale von Schwarzgeld, Gewalt und Terror stoppen.

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Das Werkzeug ist Kokain. Der Trick ist zu verstehen, dass die Drogenkonsumenten die Freiheit der Wahl haben. Sie wählten die Droge. Und ich entschied, ihre Gewohnheit zu benutzen, um die Demokratie zu finanzieren, an der sich alle Amerikaner erfreuen. Und um diese Amerikaner vor der kommunistischen Bedrohung zu schützen, die an unsere Hintertür in Lateinamerika klopft. «8 Auch wenn nach dieser deutlichen Ansage des CIA-Chefs klar war, dass die Untersuchung des wackeren Abgeordneten Kerry Wie der Narco-Dollar regiert 53 zum Scheitern verdammt sein würde, reicht das, was ans Licht kam freilich aus, um die Iran-Contra-Affäre zu einem der am besten dokumentierten Fälle staatlich organisierter Kriminalität zu ma­chen.

Was nicht nur wegen der hohen Profitmarge des Ge­schäfts an den entsprechenden Bestechungssummen lag, sondern auch an den neuen Formen der Undercoverermittlungen, die die Drogenjäger entwickelt und kultiviert hatten. Ein Agent, den Douglas Valentine interviewte, drückte es so aus: »Die meisten ließen sich von den Verlockungen der Unterwelt beste­ chen. Sie dachten, sie könnten ihre Moral an der Tür abgeben – raus­ gehen und lügen, betrügen und stehlen – und dann zurückkommen und sie wiederhaben.

Nicht nur haben die Unsummen, die seit dem Zweiten Weltkrieg in die Drogenprohibition weltweit investiert wurden, die stetige Ausweitung des Drogenkonsums nicht verhin­ dert, sie haben auch indirekt dafür gesorgt, dass dieser Markt zu einer Brutstätte von Epidemien und Elend, von Kriminalität, Terro­ rismus sowie einer Schattenwirtschaft gigantischen Ausmaßes werden konnte. Das Geschäft mit illegalen Drogen ist mit über acht Prozent des Welthandels größer als der gesamte globale Markt für Autos oder für Textilien.

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